Konflikte

Private Konflikte

Unabhängig davon wie Konflikte entstanden sind, werden sie meist schnell durch eine ungünstige Art der wechselseitigen Kommunikation stabilisiert.

Dies hat einen Grund darin, dass Konflikte eigentlich immer mit negativen Gefühlen einher gehen. Diese Gefühle werden im weiteren Verlauf dann mehr und mehr dem Konfliktpartner ursächlich zugeschrieben. Irgendwann hat der Andere dann ganz offensichtlich „an Allem Schuld“ und der Konflikt erscheint ausweglos.

Je frühzeitiger in dieses Geschehen eingegriffen wird, desto wirkungsvoller kann eine solche Entwicklung gebremst und umgelenkt werden.

Ist ein Konflikt bereits weiter fortgeschritten, helfen Methoden der Konfliktmediation und -moderation.

Arbeitsplatzkonflikte / Mobbing

Für Arbeitsplatzkonflikte gilt Ähnliches wie im Bereich privater Konflikte. Hier ist natürlich zusätzlich zu beachten, dass sie im Kontext der Erwerbsarbeit stattfinden.

Man hat also mit Kollegen, Untergebenen, Vorgesetzten zu tun, die man sich im Regelfall nicht aussuchen kann.

Dieser Umstand setzt Grenzen – er eröffnet aber auch Möglichkeiten, beispielsweise die eines Eingreifend in das Konfliktgeschehen durch organisatorische Veränderungen.

Der Begriff Mobbing wird heute inflationär gebraucht und auf viele Auseinandersetzungen angewendet. Mobbing im engeren Sinne meint, dass jemand am Arbeitsplatz über einen längeren Zeitraum hinweg wiederholt und mit großer Häufigkeit ausgegrenzt, schikaniert, drangsaliert oder anderweitig benachteiligt wird.

Auch wenn Mobbing stattfindet, lässt sich häufig - durch Aufklärung, Mediation oder das Hinzuziehen eines Rechtsbeistandes - eine deutliche Verbesserung der Situation erzielen.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Akzeptieren